Filmpremiere – Berlin East Side Gallery – im Babylon

Was für ein Abend, was für eine Nacht. Gegen 18.00 Uhr traf ich im Babylon, Berlins ehrwürdigstem Kino um die Ecke von der Volksbühne im Bezirk Mitte ein. „Es sind noch nicht soviele Karten verkauft“, sagte mir die Kassiererin gleich am Eingang. Draussen ein original großes Mauersegment, 3,60m hoch und 1,20 breit. Bunt bemalt hat es bereits mehrere Stationen der Geschichte bereist. Gerade war es in der Ukraine, nun heute in Berlin. Die ersten Künstler kommen, Thomas Klingenstein, Margaret Hunter, Mary Mackey aus dem fernen Denver nehmen auch gleich die bereitstehenden Pinsel in die Hand und los gehts.

Gegen 19.00 Uhr kommen auch die ersten Gäste, darunter der ehemalige Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz, Chef der Clubkommission Berlin Sascha Disselkamp ist ebenso dabei wie Baustadtrat Fh-Kreuzb. Panhoff, der Geschäftsführer des East Side Hotels, Carsten Tietz. Ich sehe viele bekannte Gesichter aus der Zeit der Sanierung 2009. Unsere fleißigen ABM Helfer, die den damals tätigen Künstlern große Unterstützung waren, wie auch viele langjährigen Freunde der East Side Gallery. Die nächsten Künstler kommen, Fulvio Pinna, Thierry Noir, Gábor Simon, Teresa Casanueva und Sabine Kunz sind angereist. Der indische Künstler Narenda Kumar Jain, Peter Lorenz, Günther Schäfer, Kani Alavi, Karsten Wenzel und Paul Maillé sind jetzt ebenfalls da. Auch die ehemalige ESG Managerin Christine Mc Lean aus Schottland  und sogar ESG Erfinder Dave Monti waren vor Ort.

Großer Bahnhof auch vom Fernsehen. Der RBB ist auch gleich mit zwei Teams vor Ort. Natürlich Ulli Zelle vom Abendschau Team, der sich auch gleich die Protagonisten und die Künstler zu Interviews schnappte, Deutsche Welle, Zibb, BZ, Tagesspiegel usw.

Vor der Premiere dann noch eine kurze Vorstellung der „Musik-Theater-Bande“ mit Satire zur Mauergeschichte. Dann gings endlich los. Das Kino bis auf den letzten Platz besetzt schaute gebannt auf ein Feuerwerk von Fakten, Emotionen, Geschichtsabrissen, Statements von Politikern, Künstlern, Passanten und Machern der East Side Gallery. Atemberaubende 128 Minuten. Großer Applaus zum Schluss, als alle Mitwirkende auf die Bühne gingen. An dieser Stelle einen großen Dank an die Filmemacher Karin Kaper und Dirk Szuszies, die nach nahezu 6 jähriger Arbeit aus 230 Stunden Material einen diskussionswürdigen Streifen erstellten, und damit der East Side Gallery ein filmisches Denkmal setzten.                                                                                                                  Jörg Weber

Plakat-Premiere

 

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