Day 5 – crying for East Side Gallery – wir kämpfen solange, bis die verantwortlichen Politiker endlich beginnen, die East Side Gallery zu schützen.

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crying for rescue East Side Gallery – Day 4

Wir machen weiter – heute trafen wir wieder hunderte Besucher aus ca. 20 Nationen, die uns symbolisch halfen, Graffiti von den Bildern der East Side Gallery zu entfernen. Für die freundlichen Worte, die Unterstützung und die Hoffnung bedanken wir uns. Wir machen solange weiter, bis der Senat von Berlin endlich offiziell die Erhaltung der East Side Gallery. Wir kämpfen weiter um finanzielle Mittel für die regelmäßige Reinigung der East Side Gallery und deren Aufnahme in die Stiftung Berliner Mauer.rescue-4

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3. Day – cleaning Trabi – crying for rescue East Side Gallery – 21 Nations help us

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crying for rescue East Side Gallery – People from more than 20 Countries help us

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Visitors from 22 nationes fighting with us against graffiti to save the East Side Gallery

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Putzen statt Beschmieren-ESG muss dringend gereinigt werden

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Die Künstlerinitiative hatte am Sonntag, 27.04.2014 zur öffentlichen Putzaktion an der East Side Gallery aufgerufen. Hunderte kamen und halfen mit. Zwischen portugisischen Studenten, einem Hoteldirektor aus Berlin und Besuchern aus Russland machte es Spass, dem Graffiti auf den Bildern der East Side Gallery zuleibe zu rücken. Nur es war sehr mühevoll. Nur mit warmen Wasser, Spüli (Fit) und Schwamm war dem hartnäckigen Geschmiere nicht beizukommen. So wurde stundenlang geschrubbt mit mäßigem Erfolg. Teresa Casanueva und Dimitri Vrubel schrubbten an ihrem Bild und Andy Weiss, Kani Alavi und Thierry Noir nahmen sich die am stärskten beschmutzten Bilder vor.

Es kann ja auch nicht das Ziel sein, dass sich Künstler und Touristen nun regelmäßig abmühen, um nur einen Bruchteil der Schmierereien weg zu bekommen. Viel mehr ist diese Aktion ein Symbol. Ein dringender Aufruf an die Verantwortlichen im Bezirk und Senat, sich diesem Denkmal anzunehmen. Die Bilder müssen schnellstens professionell gereinigt werden, dazu muss mit hohem Druck und heissem Wasser die gesamte Graffitischicht abgestrahlt werden. Leider geht dabei auch die Graffitischutzschicht (Grafinett) mit ab. Die muss anschließend auf die Bilder wieder als Profylaxe aufgetragen werden. Und das kosten Geld, ca. 11.000 € für jede Seite der Mauer. Dieses Geld hat der Bezirk nicht und der Senat will es nicht ausgeben. Warum nicht? – Wir Künstler und viele Tausende andere verstehen das nicht. Warum tut Berlin nichts, um dieses einmalige Denkmal zu retten?

Es liegen Ergebnisse von zwei Gutachten vor, die das denkmalpflegerische Herangehen und die Verkehrssituation der ESG zum Inhalt haben. Dort sind Forderungen nach regelmäßigem Schutz, Abstandsgittern, besserer Beleuchtung und Verhinderung von Bauvorhaben im ehemaligen Todesstreifen fixiert. Aber niemand scheint sich daran zu stören, keinerlei der Forderungen werden umgesetzt.

Diese ewige Verschieberei von Verantwortung vom Bezirk an den Senat und umgekehrt haben wir satt. Wir fordern die sofortige Aufnahme der East Side Gallery in die Stiftung Berliner Mauer auch ohne Vorbedingungen. Wenn wir Mut zeigen, Verantwortung übernehmen, dann werden wir auch die nächsten Schritte erreichen. Wir Künstler erwarten Mut und Verantwortung der Stiftung Berliner Mauer, wir als Künstlerinitiative werden stets mit unserer Hilfe zur Seite stehen.

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Südkoreas Präsidentin Park besucht die ESG-der Bezirk fehlte

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27.03.2014 – 09.15 Uhr – Ihre Exellenz Präsidentin von Südkorea Frau Park Geun-hye besucht die East Side Gallery. Begrüßt wurde sie vom Vorsitzenden der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. Kani Alavi, der damit die Funktion der Berliner Politiker wahr- genommen hatte. Weitere Gäste waren der Berliner Künstler Achim Freyer sowie der Geschäftsführer von O2 World Michael Hapka. Den Regierenden Bürgermeister Wowereit hatte Frau Park bereits am Vortag im Roten Rathaus getroffen.  9.15 -9.30 stand dann ein Spaziergang an der Mauer und die Einweihung der Ausstellung „DMZ grünes Band“  im Protokoll der Präsidentin. Alavi erläuterte kurz die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung der East Side Gallery für die Deutsche Einheit und ging zum Schluß auf ein geplantes East Side Projekt in Korea ein. Dieses hat zum Inhalt, eine ca. 1000 Meter lange Mauer an der Demarkationslinie in Korea aufzustellen und diese durch 130 internationale Künstler vor Ort bemalen zu lassen. Dieses Projekt wird bereits von wichtigen Vertretern des Bundestages unterstützt und auch die Präsidentin zeigte sich äußerst interessiert und sagte ihre Unterstützung zum Projekt zu.

Die Bezirksbürgermeisterin Frau Herrmann hätte hier eine gute Gelegenheit gehabt, sich zur East Side Gallery zu bekennen. Sie kam nicht, schickte auch keine Vertretung. Die Künstlerinitiative wertet das als ein Zeichen des Interesses, das der Bezirk diesem Denkmal entgegenbringt.

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Berliner Senat beschließt weiteren Abriss der East Side Gallery

Jetzt hat Herr Wowereit die Katze aus dem Sack gelassen. Monatelang hingehalten, getäuscht, ruhig gestellt. Nun heimlich im Hinterzimmer wurde ohne die Beteiligung der Künstlerinitiative East Side Gallery, des Bündniss ESG retten das zweite umstrittene Bauvorhaben genehmigt.
Der israelische Investor Alon Mekel darf nun bauen. Ein 120 Meter breiter Hotelriegel im ehemaligen Todesstreifen direkt an der Mauer. Dazu eine Durchfahrt von bis zu 30 Meter. Der Nachbar Hinkel, der bereits einen 66 Meter hohen Wohnturm in den Todesstreifen setzt (Es fehlen noch 4 Etagen) kann selbst entscheiden, ob er seine im März 2013 unter großen öffentlichen Protesten vorgenommene Öffnung (6 Meter) wieder schließt oder nicht.
Es soll eine gemeinsame verbreiterte Öffnung (30 Meter) gemeinsam für beide Objekte genutzt werden. Im Gegenzug baut Mekel dann statt sieben nun neun Stockwerke. Neun Stockwerke bedeuten ca. 35 Meter Höhe, mal 120 Meter Breite.
Wir Künstler der East Side Gallery sind entsetzt über das heimliche Vorgehen des Berliner Senats. Welche Bilder darf Mekel denn vernichten? Das Bild „The Wall“, wo Roger Waters im September 2013 für unsere Sache kämpfte, steht an dieser Stelle, die bunten Köpfe von Thierry Noir. Markante Bilder, weshalb tausende Touristen nach Berlin kommen, wären verschwunden.
Der Bezirk, der sich gegen die Erhöhung des zweiten Baus und grundsätzlich auch gegen eine weitere Bebauung des Denkmalgeschützten Areals ausgesprochen hatte, wird hier einfach ignoriert. Entmachtet und tatenlos müssen die Politiker in Friedrichshain-Kreuzberg zusehen, wie ihre wichtigste Sehenswürdigkeit zerstört wird.

East Side Gallery mit Realisierung der Bebauungspläne des Senats

East Side Gallery mit Realisierung der Bebauungspläne des Senats

Ein Horrorszenario – so könnte die East Side Gallery nach der Bebauung und der Lücke von 30 Metern aussehen. Die vorderen fünf Bilder (einschließlich „The Wall“) würden verschwinden. Sollte die vorhandene Lücke in nördlicher Richtung verbreitert werden, würden die bunten Köpfe von Thierry Noir gänzlich verschwinden.

Die Künstler, die 1990 hier ein einzigartiges Welterbe geschaffen haben, verurteilen dieses Vorgehen auf das Entschiedenste und fordern eine sofortige Rücknahme der Baugenehmigung!Ein Denkmal, zu dem täglich bis zu 5000 Menschen pilgern, das zu den 5 meist besuchten Stätten in Deutschland gehört, darf nicht weiter zerstört und bebaut werden. Zerstört nicht ein Weltkulturerbe.
Richtet einen letzten Appell an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, die East Side Gallery doch noch zu retten und weitere Durchbrüche zu verhindern.

Vorstand d. Künstlerinitiative East Side Gallery e.V.: Kani Alavi, Andy Weiss, Jörg Weber, Kasra Alavi, Thierry Noir
Bündnis East Side Gallery retten: Sascha Disselkamp, Robert Muschinski

die Künstler der East Side Gallery: Hervé Morlay, Teresa Casanueva, Sabine Kunz, Gabriel Heimler, Günther Schäfer, Pierre Paul Maillé, Dimitri Vrubel, César Olhagaray, Fulvio Pinna, Ingnasi Blanch, Karsten Wenzel

english version

Finally, Mr. Wowereit decided to let the cat out of the bag. After months of deceiving, lying and keeping quiet, the second controversial building permit on the formal death strip along the Spree River was granted. The Artists of the East Side Gallery and the activists of the ESG Retten had been never invited to any meeting, their opinion had been never asked, while decisions had been made behind closed doors.

The Israeli investor Alon Mekel can now begin the construction of an 120 meter wide Hotel-bar,  a high luxury Hotel right next to the East side Gallery. The building permit finally allows him to disassembly 30 meters more of the former Berlin Wall, creating a huge gap, larger than ever before.

His neighbour Kai-Uwe Hinkel, who has already begun the construction of his 66-meter high residential tower (the tower is almost finished and there are still 4 floors missing) in 2012, has removed 6 meters of the former Berlin Wall and he is now left alone to decide, without any pressure on behalf of the Berlin Senate, whether to put the removed pieces back or not. These pieces of the Wall in the East Side gallery were removed in March 2013 despite the enormous mobilisations.

As a “compromise”, the Senate suggested that the two investors could share a common widened opening (30 meters), which would be used by the residents of both buildings. In return, Alon Mekel  construct two more floors.

We, artists of the East Side Gallery, are horrified by the secret actions of the Berlin Senate. Which paintings will Alon Mekel destroy? Could it be the painting hosting the drawing by Roger Waters, who fought for our cause, on our side in September 2013? Or maybe the world wide famous colourful heads by Thierry Noir?

Striking and unique paintings, which attract thousands of tourists in Berlin every year will be irreversibly gone.

The district, who have spoken out against the construction of the second building and is generally against any further development in the protected historical area, is resolutely ignored.

Disempowered but alert the politicians in Friedrichshain-Kreuzberg must now watch as their main attraction is destroyed.

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A nightmare scenario – this could be the East Side Gallery after the completion of the building and the disassembly of 30 meters of the historical Berlin Wall. The front five images (including “The Wall”) will disappear. If the existing gap will be widened to the North then the colourful heads by Thierry Noir will also entirely disappear.

The artists, who in 1990 created the unique patchwork murales on this world cultural heritage, condemn this action in the strongest terms and call for an immediate withdrawal of the building permit!

A memorial with a daily „pilgrimage“ of more than 5000 people, which is one of the five most visited sites in Berlin, can not be destroyed and built upon. Do not destroy a world cultural heritage.

Let us all together address a last appeal to the Governing Mayor Klaus Wowereit, who can still  save the East Side Gallery and prevent further rifts.

Berlin. Februar 2014

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Spaziergang an der East Side Gallery – walk on the East Side Gallery

buch3Ein neues Buch erscheint. Nach 4 Jahren Recherche, Aufarbeitung, Sammeln ist es nun soweit. Jörg Weber traf 87 Künstler, die 2009 die East Side Gallery neu bemalten. Seine Geschichten, Anekdoten, Erlebnisse mit ihnen und um die East Side Gallery herum hat er aufgeschrieben. Entstanden ist ein kompakter Führer entlang der Bilder. Dieses Buch entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. Die Texte sind deutsch und englisch. Erhältlich ist das Buch ab März 2014 in allen Touristikbuchläden für 16,95 € -Bestellbar ebenfalls im Internet unter

ISBN 978-3-95723-008-9
Von jedem verkauften Exemplar werden 0,50 €  an die Künstlerinitiative zur Erhaltung und für den Schutz der East Side Gallery abgeführt.

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Avignon hat mit Kani Alavi gesprochen

jimKonsens in Sicht – 30.10.2013
Nach einem sehr freundlichen und entspannten Gespräch zwischen Jim Avignon, Kani Alavi und Jörg Weber ist eine mögliche Lösung für das Bild von Jim an der East Side Gallery in Sicht.
Jim hatte nicht damit gerechnet, dass von seiten der Künstler so viel Kritik an seiner Aktion gekommen ist. Die Bedeutung des Denkmals hatte er sich nicht so vergegenwärtigt.
Jetzt wollen beide Seiten noch einmal nachdenken und gemeinsam ein Konzept entwickeln, das zu einer dauerhaften Lösung führen wird. Dazu werden sich die Künstlerinitiative und Jim im Januar verständigen.

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